Wie kann ich beim Synodalen Prozess mittun? Was passiert mit den Ergebnissen der Befragungen? Wer hilft mir weiter? Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier.

Es genügt ein Treffen, bei dem sich Menschen erzählen, welchen Weg sie im Glauben gegangen sind und wie sie versucht haben, ihren Platz in der Kirche zu finden.

Gleichzeitig soll der synodale Prozess mehr als ein einmaliges Ereignis sein. Sie sind daher herzlich eingeladen mitzutun,

  • Indem Sie auf das Wort Gottes hören, besonders in der Betrachtung der biblischen Bücher Exodus und Apostelgeschichte (z. B. bei der Lectio divina oder beim Bibel Teilen)
  • Im Gebet, besonders um den Heiligen Geist, bspw. dem Synodengebet „Wir stehen vor Dir, Heiliger Geist“
  • Indem Sie aufrichtig zuhören und ins Gespräch kommen und dabei unser gewohntes Umfeld bewusst zu überschreiten, indem wir das Gespräch einerseits besonders mit Menschen suchen, bei denen wir ein Interesse an Glaubensfragen nicht vermuten, andererseits mit jenen, die ihren Glauben leben, ohne groß darüber zu sprechen.
  • Indem Sie an der Befragung teilnehmen
    Dies ist zwischen Sonntag, 17.10.2021, und Dienstag, 7.12.2021, auf zwei verschiedene Weisen möglich: als Einzelperson oder als Gruppe. Wer als Einzelperson teilnimmt, beantwortet die Fragen allein. Gruppen hingegen erarbeiten bei einem oder mehreren Treffen eine gemeinsame Antwort.
    In unserer Erzdiözese wurden für Einzelpersonen und verschiedene Gruppen eigene Gesprächsleitfäden erarbeitet, die zur Reflexion der zwei Grundfragen des synodalen Prozesses einladen: „Eine synodale Kirche, die das Evangelium verkündet, „geht gemeinsam“: wie verwirklicht sich dieses gemeinsame Gehen“ heute in ihren Teilkirchen? Welche Schritte lädt der Geist uns ein, zu gehen, um in unserem „gemeinsamen Gehen“ zu wachsen?“

 

Die Übermittlung der Ergebnisse der Befragung erfolgt bevorzugt über diese Website. Wer keine Möglichkeit hat, diesen Online-Fragebogen zu nutzen, erhält über das Sekretariat des Bildungsreferats eine Papierversion (Tel. 0662/8047-1081). Händisch ausgefüllte Fragebögen können bei der Auswertung berücksichtigt werden, wenn sie bis zum 7.12.2021 beim Bildungsreferat eingegangen sind.

 

  • Indem Sie die Haltung und den Stil der Synodalität vertiefen
    Zum Kirche-sein gehört wesentlich Synodalität, also die gemeinschaftliche Teilhabe an der Sendung, das Evangelium allen Völkern zu verkünden. in dem was bereits ist wahrnehmen und bewusst vertiefen

Zur Teilnahme an der Befragung wurden für unsere Erzdiözese Fragebögen bzw. Gesprächsleitfäden für

  • Kinder
  • junge Menschen (Jugendliche und Schulklassen bzw. andere Jugendgruppen)
  • Erwachsene
  • Gremien (auf Ebene der Pfarre, des Dekanats, der Diözese)

 

erarbeitet.

Alle diese Fragebögen bzw. Gesprächsleitfäden laden zur Reflexion der Grundfragen des synodalen Prozesses ein: „Eine synodale Kirche, die das Evangelium verkündet, „geht gemeinsam“: wie verwirklicht sich dieses gemeinsame Gehen“ heute in ihren Teilkirchen? Welche Schritte lädt der Geist uns ein, zu gehen, um in unserem „gemeinsamen Gehen“ zu wachsen?“

Anhand von zehn Themengebieten laden weitere, auf die genannten Zielgruppen zugeschnittene Impulsfragen zum Hinhören und Teilen von Erfahrungen ein.

Die Fragebögen bzw. Gesprächsleitfäden bearbeiten Sie am besten online. So ist eine optimale und schnelle Weiterarbeit mit Ihren Beiträgen möglich. Bitte beachten Sie bei der Auswahl der Fragebögen die unterschiedlichen Beteiligungsmöglichkeiten:

  • Kinder
  • junge Menschen (Jugendliche und Schulklassen bzw. andere Jugendgruppen)
  • Erwachsene
  • Gremien (auf Ebene der Pfarre, des Dekanats, der Diözese)


Wenn Ihnen eine Online-Teilnahme nicht möglich ist, können Ihnen Fragebögen im Papierformat zugestellt werden. Kontaktieren Sie dazu bitte das Sekretariat für den synodalen Prozess.

Bitte beachten Sie, dass nur all jene Rückmeldungen berücksichtigt werden können, die bis spätestens 7. Dezember 2021 im Sekretariat für den synodalen Prozess eingelangt sind.

Bitte tragen Sie den synodalen Prozess im Gebet, besonders um den Heiligen Geist mit, denn es ist „nicht nur eine reine Formalität, wenn wir jeden Tag unsere Versammlung mit dem Gebet beginnen: Es entspricht der Wirklichkeit. Nur Gottes Vorangehen ermöglicht unser Gehen, unser Mitwirken, das immer ein Mitwirken ist, keine reine Entscheidung unsererseits.“ (Papst Benedikt XVI.)

Ermutigen Sie zur Beteiligung am synodalen Prozess, im Gebet, im Hören auf das Wort Gottes, im Hören auf die Stimmen der Nächsten und derer, mit denen wir gewöhnlich nicht im Gespräch sind, durch Beteiligung an der Befragung

Die pfarrlichen Gruppen und Teilhabegremien, z. B. Ministrantengruppen, Sozialkreise, Pfarrgemeinderat, aber auch Ordensgemeinschaften, Verbände und andere kirchliche Gruppen, sind herzlich eingeladen, sich gemeinsam an der Befragung zu beteiligen und so die Grundfragen des synodalen Prozesses zu reflektieren: „Eine synodale Kirche, die das Evangelium verkündet, „geht gemeinsam“: wie verwirklicht sich dieses gemeinsame Gehen“ heute in ihren Teilkirchen? Welche Schritte lädt der Geist uns ein, zu gehen, um in unserem „gemeinsamen Gehen“ zu wachsen?“

Bewusstwerden und Vertiefung des synodalen Stils, des Wesens der Kirche als Weggemeinschaft auch über die Zeit des synodalen Prozesses hinaus.

  • Schritt 1: Erstellung einer Synthese der bisherigen Ergebnisse
    Nach Abschluss der Befragung am 7.12.2021 werden die bisherigen Ergebnisse in einer ersten Synthese zusammengefasst. Mit der Erstellung dieses Textes hat Erzbischof  Franz Lackner Birgit Bahtic-Kunrath (IFZ), Bischofsvikar Harald Mattel und Simon Weyringer beauftragt. Dieses Dokument wird nach seiner Fertigstellung für Interessierte auf der Webseite www.eds.at/synodale-kirche veröffentlicht. Zudem wird es per Mail an alle Gruppen verschickt, die sich eingebracht haben (Kontaktpersonen).

 

  • Schritt 2: Vorsynodale Versammlung
    Die in Schritt 1 erarbeitete Synthese der Befragungsergebnisse ist die Arbeitsgrundlage für eine vorsynodale Versammlung, die von Mittwoch, 26.1., bis Donnerstag, 27.1.2022, im Bildungshaus St. Virgil Salzburg stattfinden wird. Sie orientiert sich in Ablauf, Arbeitsweise und Organisation an den römischen Bischofssynoden, sodass wir auf teilkirchlicher Ebene im Kleinen mitvollziehen können, was im Oktober 2023 auf weltkirchlicher Ebene in Rom geschehen wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vorsynodalen Versammlung werden so ausgewählt, dass sich ein repräsentativer Querschnitt durch die gesamte Diözese ergibt, mit einem besonderen Fokus auf Jugendliche, junge Erwachsene und Minderheiten.

 

  • Schritt 3: Erstellung und Veröffentlichung des diözesanen Schlussdokuments
    Aus Synthese der Befragungsergebnisse (Schritt 1) und den Impulsen der vorsynodalen Versammlung (Schritt 2) entsteht schließlich das diözesane Schlussdokument. Es wird ebenfalls auf www.eds.at/synodale-kirche veröffentlicht. Dieses wiederum ist die Grundlage für die zehnseitige diözesane Synthese der Ergebnisse, die Ende Februar von Erzbischof Lackner an die Österreichische Bischofskonferenz und das Generalsekretariat der Synode in Rom übermittelt wird. Durch dieses Dokument fließen die Rückmeldungen aus unserer Erzdiözese direkt in den weltweiten Prozess ein, dessen Sammelpunkt die Bischofssynode im Oktober 2023 in Rom ist.

 

  • Erstellung einer Österreich-Synthese durch die Bischofskonferenz
    Nachdem alle österreichischen Diözesen ihre diözesanen Synthesen im Februar an die Bischofskonferenz übermittelt wurden, erarbeiten die österreichischen Bischöfe nach einer Phase der Unterscheidung eine zehnseitige Zusammenfassung der Befragungsergebnisse aus ganz Österreich. Diese Österreich-Synthese wird im April an das Generalsekretariat der Synode in Rom übermittelt.
    Für die Koordination des synodalen Prozesses auf dieser österreichweiten Ebene sind Erzbischof Franz Lackner, Bischof Josef Marketz, Generalsekretär Peter Schipka, Markus Welte und Johannes Moravitz verantwortlich.

 

  • Kontinentale Phase (September 2022–März 2023)
    Das Generalsekretariat der Synode in Rom erarbeitet bis September 2022 aus den eingelangten diözesanen und Länder-Synthesen ein Instrumentum Laboris – ein Arbeitspapier für die sieben Kontinentalversammlungen. Im Zuge eines vorsynodalen Unterscheidungsprozesses erarbeiten diese Versammlungen jeweils bis März 2023 ein Schlussdokument, welches an das Generalsekretariat der Synode in Rom übermittelt wird. Wer Österreich auf der europäischen Kontinentalversammlung vertreten wird, wird noch bekanntgegeben werden.
    Im selben Zeitraum werden auch internationale Treffen von Experten stattfinden, auch ihre Beiträge werden an das Generalsekretariat der Synode in Rom gesendet.
    Das Generalsekretariat der Synode in Rom verfasst auf Grundlage dieser Beiträge ein zweites Instrumentum Laboris.

 

 

  • Bischofssynode 2023 in Rom
    Im Oktober 2023 findet in Rom auf Grundlage des zweiten Instrumentum Laboris als Arbeitsgrundlage die Bischofssynode statt. Wer Österreich bei dieser Versammlung vertreten wird, wird noch bekanntgegeben.
    Die Ergebnisse der Synode werden in einem Schlussdokument gesammelt, welches dem Papst übergeben wird und über dessen Veröffentlichung er entscheidet. Im Falle der Approbation erhält es Anteil am ordentlichen Lehramt der Kirche.

Bei Fragen hilft Ihnen das Sekretariat für den synodalen Prozess unter der Leitung von Markus Welte gerne weiter:

synodalitaet@eds.at
0662/8047 1081

Ihre Frage wurde hier nicht beantwortet?

Kontaktieren Sie uns: 

synodalitaet@eds.at
0662/8047-1081

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