Pflegekongress: Begegnung in Zeiten des Pflegeroboters

Pflege braucht Information, Kommunikation – und echte menschliche Begegnung. Das sagt Detlef Schwarz vom Seelsorgeamt der Erzdiözese.

18.10.2021

SALZBURG (eds) / Was wäre der Umgang mit kranken oder älteren Menschen ohne echte Begegnung? „Robotik ist ein neuer Aspekt, der gerade bei körperlich schweren Arbeiten eine Erleichterung in der Pflege sein kann“, sagt Detlef Schwarz, Referent für Krankenhausseelsorge in der Erzdiözese und derzeit Vorsitzender der ARGE der katholischen Krankenhausseelsorge in Österreich. Doch er gibt auch zu bedenken: „Allerdings bleibt die Frage nach Begegnungsqualitäten in der Pflege angesichts von Pflegemangel, getakteten Abläufen und High-Tech-Medizin.“

Pflege braucht Menschlichkeit – aber bei allen Aufgaben?

„Wer hält wessen Hand?“ lautet der Titel zum Auftaktvortrag, den Andreas Lob-Hüdepohl (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, Mitglied im Deutschen Ethikrat) am 22. Oktober beim 45. Salzburger Pflegekongress hält. Es geht um leibliche Kommunikation in der Pflege – mit einem Seitenblick auf das derzeit so brennende Thema der Pflegerobotik.

Ein paar weitere Einblicke ins Programm:

  • Vertrauensvolle Begegnungen zwischen pflegenden Angehörigen, Patientinnen und Patienten sowie beruflich Pflegenden
  • Personenzentrierte Pflege in Ausbildung und Praxis
  • Wie Begegnung gelingt – mit sich selbst und anderen

 

 

Der 45. Salzburger Pflegekongress findet von 22. bis 23. Oktober in St. Virgil Salzburg statt.
Der Tagungsbeitrag beträgt 145 Euro, es gibt diverse Ermäßigungen. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sichhier.

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