Der Altar ist Auferstehungsgrab Jesu

Erzbischof Franz Lackner weihte einen neuen Volksaltar in der Pfarre Thalgau

17.10.2021

THALGAU (eds) / Fünf Jahre lang hat die Planungsphase für den neuen Volksaltar und Ambo in der Pfarre Thalgau gedauert. Nun endlich konnte Erzbischof Franz Lackner beide Neuerungen in der Pfarrkirche weihen.

„Die Weihe ist die innigste und stärkste Form etwas in die Verfügung Gottes zu stellen“, betonte Erzbischof Franz Lackner in seiner Predigt. Er erinnerte daran, dass der „Altar nicht nur ein gewöhnlicher Tisch ist“. Er sei ein Zeichen für den Felsen Golgotha, auf dem das Kreuz Jesu aufgerichtet war, und das Auferstehungsgrab Jesu Christi. „Auf diesem Altar wird das Opfer Christi gefeiert“, so der Salzburger Oberhirte. Zudem sei „der Altarraum ein heiliger Ort, der nicht zum Kampfplatz unserer theologischen Kontroversen“ werden dürfe, warnte Lackner.
Abschließend hob der Erzbischof das Engagement der vielen Ministrantinnen und Ministranten in der Erzdiözese Salzburg hervor: „Danke für euren kostbaren Dienst am Altar!“

Im Anschluss an den Gottesdienst erhielt das Ehepaar Hans und Anna Greisberger den Rupertus-und-Virgil-Orden in Silber für ihren Mesnerdienst in der Pfarre.

Ursprünglich ein Altar aus Holz

Bereits 1979 fanden in dem Gotteshaus umfassende Renovierungsarbeiten statt. Ein neuer Ambo und Altar zogen damals jedoch nicht ein. Die beiden Stücke aus Holz, die zwischenzeitlich für die Feier der Gottesdienste dienten, waren mehr ein Provisorium als eine Dauerlösung. „Nach so vielen Jahren war es mir ein großes Anliegen, dass unsere Pfarre einen Ambo aus Stein bekommt, der den liturgischen Vorschriften entspricht“, erzählt der Thalgauer Pfarrer Josef Zauner. 2015 stand schließlich der Entschluss fest: Die Kirche bekommt sowohl einen neuen Altar als auch einen dazu passenden Ambo.

Ein langer Prozess

Für den Entwurf wurde in Absprache mit dem Bauamt der Erzdiözese und dem Bundesdenkmalamt der Salzburger Architekt Peter Schuh beauftragt. Bis sich alle Beteiligten auf einen Entwurf einigten und die passenden Materialien organisiert waren, sollte jedoch noch einige Zeit vergehen. Auch der Beginn der für den neuen Altar nötigen baulichen Veränderungen in der Kirche musste aufgrund der Coronakrise vom vergangenen Frühling auf Herbst verschoben werden. Zauner freut sich, dass der Altar nun endlich geweiht werden konnte. „Wir haben als Pfarre jahrelang darauf hingearbeitet. Nun ist es so weit.“

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