Mariä Himmelfahrt
Nach der Überlieferung wurde die Gottesmutter Maria nach ihrem Tod mit ihrem ganzen Leib zu Gott geholt. Am 15. August feiert die katholische Kirche dieses Fest der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.
Mariä Himmelfahrt ist eines der ältesten christlichen Hochfeste. Den Kern des Fests bildet die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel, die die katholische Kirche jedes Jahr am 15. August feiert. Nach der Überlieferung wurde Maria nach ihrem Tod mit ihrem ganzen Leib zu Gott geholt.
Maria ist menschlich gestorben, dennoch sollte ihr Körper nicht im Grab bleiben. Eindeutige Beweise für die Himmelfahrt Marias finden sich nicht in der Bibel, doch gibt es Textpassagen, die mit der Aufnahme Mariens in den Himmel in Verbindung gebracht werden:
Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.Off 12, 1
Alttestamentliche Berichte von der Aufnahme Henochs und Elias in den Himmel stützen diesen Glauben.
Der Glaube an die Aufnahme Marias in den Himmel ist bereits im 5. Jahrhundert bezeugt. 1950 wurde er von Papst Pius XII. in der apostolischen Konstitution „Munificentissimus Deus“ als Dogma verkündet.
Brauchtum
Wie die Kräuter zu Mariä Himmelfahrt kamen, erzählt eine Legende aus dem 13. Jahrhundert, der zufolge die Jünger Jesu das Grab Mariens öffneten, darin jedoch nicht mehr den Leichnam, sondern nur mehr Blüten und Kräuter vorfanden.
Zur Kräutersegnung werden – je nach Region verschieden – aus sieben, neun, zwölf oder mehr verschiedenen Kräutern gebundene Sträuße gebracht. Typische Kräuter sind z. B. Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian und Eisenkraut. Die gesegneten Sträuße werden dann auf dem Dachboden oder im sogenannten Herrgottswinkel aufgehängt, wo sie gegen Krankheiten, Gewitter, Blitzschlag und Unheil helfen sollen. Oftmals werden auch zerriebene Blätter kranken Tieren ins Futter gemischt.
Mariä Himmelfahrt geweihte Kirchen in der Erzdiözese Salzburg
- Pfarrkirche Anthering
- Pfarrkirche Bad Hofgastein
- Pfarrkirche Berndorf bei Salzburg
- Pfarrkirche Brixen im Thale
- Pfarrkirche Bruck an der Glocknerstraße
- Pfarrkirche Dürrnberg bei Hallein
- Pfarrkirche Großgmain
- Filialkirche Irrsdorf bei Straßwalchen
- Pfarrkirche Kirchbichl
- Pfarrkirche Kuchl
- Pfarrkirche Kundl
- Wallfahrtsbasilika Mariapfarr
- Pfarrkirche Mayrhofen
- Kirche der Seelsorgestelle Pöham
- Pfarrkirche Radstadt
- Pfarrkirche Salzburg-Gnigl
- Pfarrkirche Salzburg-Mülln
- Pfarrkirche St. Johann in Tirol
- Pfarrkirche Stuhlfelden