Partnerdiözese: Bischof von Bokungu-Ikela zu Gast bei Erzbischof

Thema beim Besuch waren u. a. der synodale Prozess, Jugendbegegnung und Entwicklungsprojekte

10.05.2022

SALZBURG (eds – 10. 5. 2022) / Heute Mittag war Seine Exzellenz Toussaint Iluku Bolumbu MSC, Bischof der Diözese Bokungu-Ikela (Demokratische Republik Kongo), zu Gast bei Erzbischof Franz Lackner OFM im Salzburger Bischofshaus. Bokungu-Ikela ist eine der Partnerdiözesen der Erzdiözese Salzburg. Erzbischof Lackner empfing neben dem afrikanischen Ehrengast auch Weihbischof Hansjörg Hofer, Seelsorgeamtsleiterin Lucia Greiner in ihrer Funktion als Vorsitzende der Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklungsarbeit, den Weltkirche-Referenten Markus Roßkopf sowie den Leiter des Begegnungszentrums „Bondeko“, P. Manfred Oßner MSC.

Der Herz-Jesu-Missionar Iluku Bolumbu ist seit 2019 Bischof der kongolesischen Partnerdiözese, die flächenmäßig halb so groß wie Österreich ist. Er war bereits 2020 zum Tag der Partnerdiözesen in Salzburg zu Gast. Bei dem Gespräch zwischen den beiden Bischöfen wurden diverse Themen besprochen, darunter auch die lokale Umsetzung des synodalen Prozesses und die bevorstehende Jugendbegegnung der Partnerdiözesen. Bischof Iluku Bolumbu präsentierte dabei vier Schwerpunkte, die er in seiner Amtszeit forcieren möchte: Evangelisierung und Pastoral, Bildung und Ausbildung, Gesundheitswesen, und Projekte zur Stärkung der wirtschaftlichen Autonomie seiner Diözese. Als Zeichen der Verbundenheit wurden auch Geschenke ausgetauscht: Der kongolesische Bischof wartete mit Wandbehängen auf und kehrt nun mit Reliquien der Salzburger Diözesanheiligen Rupert und Virgil sowie Honig aus dem Garten des Bischofshauses nach Bokungu-Ikela zurück.

Seit mehr als 50 Jahren pflegt die Erzdiözese Salzburg Partnerschaften mit drei Diözesen auf drei Kontinenten. Neben Bokungu-Ikela sind dies Daegu (Südkorea) und San Ignacio de Velasco (Bolivien). Die Initialzündung dazu erfolgte bei der Diözesansynode 1968, bei der auf ortskirchlicher Ebene die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils umgesetzt werden sollten. Ziel war es den frischen Wind für die Ortskirche von Salzburg konkret und fruchtbar zu machen. Seither kommt es regelmäßig zu vielfältigen Begegnungs- und Austauschprojekten zwischen den Partnerdiözesen, vor allem im Bereich der Jugend- und Kulturarbeit.

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