Heilige

Hl. Amandus von Straßburg

erster Bischof von Straßburg

* um 290

† um 355 in Straßburg in Frankreich (?)

Amandus gilt als der erste Bischof von Straßburg. Er wird erwähnt in den Dokumenten der Synode von Sardica - dem heutigen Sofia - im Jahr 343/344 und der Synode von Köln 346, wo der dem Arianismus anhängende Bischof Euphrates abgesetzt wurde.

Seine Verehrung ist vom 10. Jahrhundert an nachweisbar in Straßburg, wo sich seine Gebeine in der Kirche Alt-St.-Peter noch heute befinden.

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Hl. Gerwich

Mönch

* im 11. Jahrhundert in Volmudstein, heute Volmarstein in Nordrhein-Westfalen

† 5. Oktober 1133 in Waldsassen in Bayern

Gerwich aus dem Geschlecht derer von Volmudstein war Mönch in Siegburg, kam mit Bischof Kuno nach Regensburg und wurde dann Zisterziensermönch im Kloster Waldsassen, das 1133 von Markgraf Diepold II. von Vohburg gestiftet wurde. Er zeichnete sich durch vorbildliches mönchisches Leben aus.

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Sel. Josephine Leroux

Nonne

* 23. Januar 1747 in Cambrai in Frankreich

† 26. Oktober 1794

Anna Josepha Leroux trat 1769 mit dem Ordensnamen Anna Josepha den Klarissen in Valenciennes bei und erhielt den Ordensnamen Josephine. 1791 musste sie aufgrund der Revolutionsgesetze ihr Kloster verlassen, lebte einige Zeit daheim bei den Angehörigen und wurde dann von den Ursulinen in Mons aufgenommen, wo auch schon ihre leibliche Schwester Scholastika eingetreten war. Aber erst nachdem die Ursulinen wieder in ihr eigenes Kloster nach Valenciennes zurückkehren konnten, durfte sie endgültig aufgenommen werden. Nach einigen Monaten besetzten die französischen Revolutionäre die Stadt erneut, Josephine verließ wieder ihr Kloster. In der Nacht vom 31. August auf den 1. September 1794 wurde sie von Kämpfern der französischen Revolution verhaftet und, weil sie nicht vom Glauben lassen wollte, verurteilt. Berichtet wird, dass sie dem Henker noch die Hand küsste, bevor sie ihr Haupt unter das Fallbeil legte. Mit ihr wurden fünf weitere Schwestern hingerichtet. Ihr Leichnam wurde verscharrt und konnte nicht wieder gefunden werden.

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Hl. Sigebald

Bischof von Metz

* am Mittelrhein (?)

† 26. Oktober 741 (?)

Sigebald, der aus einer Adelsfamilie stammte, wurde vor 707/708 Bischof von Metz. Er festigte das Bistum durch Gründung des Klosters Neuweiler - dem heutigen Neuwiller-lès-Saverne im Elsass und der Abtei St-Nabor - heute St-Avold - in Eleriacum - dem heutigen St-Avold.

Sigebald wurde in St-Avold bestattet. Seine Verehrung ist seit dem 9. Jahrhundert bezeugt. Um 991 wurden die Gebeine in die Kirche St. Symphorian nach Metz übertragen, heute werden große Teile in der Kathedrale von Metz aufbewahrt.

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Hl. Wigand

Mönch

lebte im 12. Jahrhundert

Wigand war Zisterziensermönch im Kloster Waldsassen, das 1133 von Markgraf Diepold II. von Vohburg gestiftet wurde. Er zeichnete sich durch vorbildliches mönchisches Leben aus.

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Hl. Witta

erster Bischof von Büraburg

* in England

† 746 / 747 in Büraburg, beim heutigen Fritzlar-Ungedanken in Hessen

Witta war ein Gefährte von Bonifatius, der ihn 741 / 742 zum ersten Bischof von Büraburg, - dem ersten Bistum in Deutschland östlich des Limes - weihte; im Schutz der Burg auf dem Büraberg hatte Bonifatius 723 / 724 die Donar-Eiche gefällt. Dieses Bistum wurde 743 vom Papst bestätigt, doch schon gleich nach Wittas Tod dem Bistum Mainz angeschlossen.

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Hl. Lucian

Märtyrer

† um 250 in Nikomedia, dem heutigen Ízmit

Lucian war Dämonenaustreiber und Zauberer. Unter dem Eindruck einer Frau, die seine Zauberformeln durch das Kreuzeszeichen abwehrte, wurde er Christ. Er starb als Märtyrer.

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Sel. Josephine Leroux
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