Heilige

Hl. Matthias

Über das Leben des Apostels Matthias wissen wir nur, was in der Apo­stelgeschichte steht (Apg 1, 15-25): dass er anstelle des Judas Iskariot zum Apostelkollegium hinzugewählt wurde. Aus der Rede des Petrus ergibt sich auch, dass Matthias zu den Männern gehörte, „die die ganze Zeit mit uns zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging, angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und aufgenommen wurde“ (Apg 1, 21-22). Nach der Legende soll Matthias in Äthiopien gewirkt und das Martyrium erlitten haben. Seine Reliquien wurden im Auftrag der Kaiserin Helena nach Trier gebracht; dort werden sie in der Abteikirche St. Matthias verehrt, die im Mittelalter das Ziel vieler Wallfahrten war.

Hl. Ethelbert

Ethelbert wurde um 560 König von Kent. Durch seine Heirat mit Bertha, der einzigen Tochter des Frankenkönigs Charibert, lernte er das Christentum kennen. Gegenüber den von Papst Gregor dem Großen nach England geschickten Missionaren zeigte er sich sehr aufgeschlossen und unterstützte sie, 597 empfing er selbst die Taufe. Er war wohltätig gegen Arme und schrieb weise Staatsgesetze.

Gregor der Große verglich ihn nach seinem Tod mit Konstantin.

Hl. Eunike

Eunice war nach Apostelgeschichte 16, 1 die Mutter von Timotheus, sie wird von Lukas als gläubige jüdische Frau, die mit einem Griechen verheiratet ist, vorgestellt. Paulus erwähnte sie in seinem 2. Brief an Timotheus 1, 5 als Frau mit ungeheucheltem Glauben .

Hl. Irmengard

Irmengard, Tochter des Herzogs von Braunschweig, heiratete Markgraf Hermann V. von Baden. 1242 starb ihr Mann an den Folgen von Verwundungen, die er sich in der Mongolenschlacht bei Liegnitz zugezogen hat. Irmengard machte Pläne zur Gründung eines Klosters im Tal der Oos als Grablege der Familie. 1245 lehnte der zuständige Straßburger Bischof die Klostergründung ab, deshalb wurde die Oos umgeleitet, damit das zu gründende Kloster am rechten Ufer lag und somit zum Bistum Speyer gehört. Aus dem Kloster Wald bei Meßkirch kamen einige Zisterzienserinnen und nahmen unter Leitung von Äbtissin Trudindis das klösterliche Leben auf.

1248 wurde das neue Kloster Lichtenthal in den Zisterzienserorden aufgenommen, am 3. November wurde die Klosterkirche geweiht. Nun konnten die sterblichen Überreste Hermanns V. überführt und vor dem Altar beigesetzt werden. Irmengard lebte fortan im Konvent nach den Regeln des Ordens, ohne selbst Nonne zu werden. 1252 wurde das Klostergebäude eingeweiht.

Irmengard wurde neben Hermann V. vor dem Hochaltar der Klosterkirche beigesetzt. Zum Andenken an die Stifterin erhalten die Bewohner des Tales seitdem am Fest des Apostels Matthias das geweihte Mathisbrot.

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