Erzdiözese dankt Pflege- und Reinigungskräften vor Weihnachten

Sie „Heldinnen und Helden der Pandemie“ zu nennen war Sebastian Riedel und Heiner Sternemann vom Seelsorgeamt nicht genug.

23.12.2021

SALZBURG (eds) / Mit Krankenhaus-Seelsorger Gerhard Hundsdorfer machten sie sich auf den Weg in die Spitäler in der Erzdiözese – erstes Ziel waren kürzlich die Salzburger Landeskliniken (SALK). Ausgerüstet waren die beiden Männer mit großen Körben.

Was darin lag? „Unser symbolischer Dank und unsere Wertschätzung für die geleistete Arbeit, für den Einsatz für die Gesundheit der Menschen, besonders während der Pandemie“, sagt Riedel. Praktisch hieß das: Wein, Speck, Käse, Kekse, Obst, Tee, Badeöl, Marmelade und mehr. Die Körbe hat der Ökohof Feldinger in Wals befüllt.

Die Idee zum Dank im Geschenkkorb kam vom Team der Missionarischen Pastoral im Seelsorgeamt; außerdem lagen Organisation, Durchführung und auch die Finanzierung dort, berichtet Riedel. 25 dieser großen Körbe wurden für insgesamt 900 Empfängerinnen und Empfänger gemacht. 

Aufmerksamer Blick auf Arbeitsbedingungen

Riedel und Sternemann ist wichtig zu betonen, dass mit den hohen Hospitalisierungszahlen die Arbeit für das Personal in den Spitälern schwerer und belastender als gewöhnlich ist. Die „aktuelle Pandemie-Situation“ treffe auf die „angespannte Pflege-Situation“, im Zuge derer sich die Betroffenen – seit Jahren und bis heute weitgehend vergeblich – für bessere Arbeitsbedingungen, faire Entlohnung, die Attraktivierung der Ausbildungsbedingungen einsetzen. Diese Anliegen zu unterstützen sei ein weiteres Ziel der Aktion gewesen, sagen die beiden.

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