29. Mai: Orgelweihe in der Stadtpfarrkirche Saalfelden

Erzbischof Franz Lackner holt die 2021 pandemiebedingt verschobene Weihe nach – Festwoche mit drei Konzerten für die größte Orgel im Pinzgau.

Orgel Stadtpfarrkirche Saalfelden

Bild: Pfarre Saalfelden/Alois Eder

19.05.2022

SAALFELDEN (eds) / Im Herbst 2021 hat Orgelbaumeister Tilman Trefz aus Kernen bei Stuttgart mit seinem Team die neue Orgel in der Stadtpfarrkirche Saalfelden aufgestellt und intoniert. Am 21. November sollte die Weihe mit Erzbischof Lackner stattfinden, musste aber wegen der damals akuter werdenden Pandemie-Situation kurzfristig abgesagt werden. Nun wird die Weihe der größten Orgel im Pinzgau – in Kombination mit insgesamt drei Festkonzerten – nachgeholt.

Das Instrument, das wegen seines schönen Klangs und seiner brillanten Ausführung höchstes Lob erfährt, wurde damals mit einem Dankgebet in Dienst genommen und erfreut seither die Gottesdienst-Besucher. „Fachleute loben die neue Orgel sehr, sowohl die technische Ausführung als auch den Klang“, freut sich Pastoralassistent Herbert Berndl, der das Projekt für die Pfarre Saalfelden begleitet hat. Für die Kirchenmusiker ist mit dem neuen Instrument eine Leidenszeit zu Ende. Die alte Mauracher-Orgel aus dem Jahr 1860 war mit Mechanikproblemen, schwergängigen Tasten sowie teils misslungenen Ausbesserungen und Restaurierungen am Ende ihrer Tage. In das „Neubauprojekt“ der Saalfeldener Orgel war dementsprechend auch das Denkmalamt eingeschaltet.

Mit 30 Registern und rund 1700 Orgelpfeifen die größte Orgel im Pinzgau

Die Eckdaten zur größten Orgel im Pinzgau: Sie hat etwa 1700 Pfeifen in 30 Registern, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Die größte Pfeife ist etwa fünf Meter lang, die kleinste 18 Zentimeter. Als Besonderheit gelten das 16-Fuß-Zungen-Register sowie ein 32-Fuß-Register, die dem Orgelklang ein tragendes Fundament geben. Musikalisch-stilistisch bietet das Instrument viele Möglichkeiten: Das grundsätzliche Klangbild entspricht stilistisch der Romantik; es orientiert sich an der österreichischen Orgelbauerdynastie Mauracher bzw. an den französischen Kathedral-Orgeln des 19. Jahrhunderts.

 

  • Sonntag, 29. Mai, 17 Uhr: Festakt und feierliche Vesper – Orgelweihe mit Erzbischof Franz Lackner – Orgelkonzert mit Philipp Pelster, Vorsitzender der diözesanen Orgelkommission (Werke von H. Mulet, S. Karg-Elert, J. S. Bach, A. Russell, M. Rózsa und J. Alain)
  • Dienstag, 31. Mai, 19 Uhr: Solistenkonzert mit Pinzgauer Künstlern – Barbara Fink (Sopran), Klaus Hasholzner (Klarinette/Saxofon) und Maja Majic (Orgel) mit Werken von F. Schubert, G. Puccini, W. A. Mozart u.a.
  • Donnerstag, 2. Juni, 19 Uhr: Orgelkonzert mit dem Wiener Domorganisten Konstantin Reymaier (Werke von J. S. Bach, W. A. Mozart und F. Liszt sowie eine Bearbeitung der Star-Wars-Filmmusik)
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