Höchste diözesane Auszeichnung an Victor Baillou vergeben

Verleihung des Rupert-und-Virgil-Ordens in Großgold mit Stern durch Erzbischof Franz Lackner

18.05.2022

SALZBURG (eds) / Erst zum zweiten Mal in seiner Amtszeit hat Erzbischof Franz Lackner Anfang Mai die höchste diözesane Auszeichnung der Erzdiözese Salzburg vergeben: das „Große Ehrenzeichen in Gold mit Stern des Verdienstordens der Heiligen Rupert und Virgil“. Der geehrte Victor Baillou, pensionierter Jurist, Vorstandsmitglied eines Konzerns und von 2001 bis 2015 Salzburger Delegat des römisch-katholischen Malteser-Ritter-Ordens, wird damit für seine großzügige Unterstützung von Bildungsprojekten in der Erzdiözese und darüber hinaus gewürdigt, darunter das Borromäum-Projekt mit Anbindung der Privaten Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) in der Stadt Salzburg. „Es ist uns ein Anliegen, auf diese Weise ein herzliches ,Vergelt’s Gott‘ zu sagen. Ich glaube, dass die Kirche der Jugend mit der christlichen Bildung vieles zu geben hat. Dazu haben Sie mit Ihrer Großzügigkeit einen wesentlichen Beitrag geleistet“, bedankte sich Erzbischof Franz Lackner.

Engagement für die „Belange der christlich-katholischen Bildungslandschaft“

Laudator Johannes Gruchmann-Bernau, Baillous Nachfolger als Delegat der Malteser, erinnerte an die benediktinische Schulausbildung, die der seit 1994 in Salzburg lebende Geehrte einst selbst im schweizerischen Einsiedeln erfahren hat: „Die christliche Bildung selbst erlebt habend und dadurch geprägt, hast du dich stets für die Belange der christlich-katholischen Bildungslandschaft eingesetzt und bist so selbst an vielen Orten zum Mitgestalter geworden: Das katholische Bildungswesen in Österreich und speziell jetzt in der Erzdiözese Salzburg wird von dir nachhaltig gefördert und unterstützt. So trägst du wesentlich zur Weitergabe der christlichen Werte für künftige Generationen bei. In einer Zeit, in der die Weitergabe des christlichen Glaubenswissens brüchiger geworden scheint, ist die Bedeutung des konfessionellen Schulwesens wichtiger denn je!“ Victor Baillou habe „segensreiche Spuren“ als Unterstützer im kulturellen und sozialen Umfeld hinterlassen. „In einer Zeit, in der viele Menschen den Blick nicht mehr über den Rand ihres Smartphones bringen und sich nur um sich selbst kümmern, hast du deinen Blick immer für die Mitmenschen offengehalten und durch deine monetären Zuwendungen Leben ermöglicht, christliche Bildung gefördert, kulturell das Leben bereichert“, beschloss Gruchmann-Bernau seine Würdigung des Philanthropen Victor Baillou.

Würdigung von „Werken, die dem Gemeinwohl und der Allgemeinheit dienen“

Elisabeth Kandler-Mayr, Ordinariatskanzlerin der Erzdiözese Salzburg, betonte anlässlich der Ordensverleihung im Salzburger Bischofshaus: „Neben Verdiensten im pfarrlichen Bereich werden mit dem Ehrenzeichen der Heiligen Rupert und Virgil auch diözesane Verdienste gewürdigt, also Werke, die dem Gemeinwohl und der Allgemeinheit dienen. In besonderer Weise gilt dies für die Auszeichnung in Großgold mit Stern. Dazu haben wir jetzt Gelegenheit, um einem höchst verdienten Menschen unserer Erzdiözese einen besonderen Dank auszusprechen. Viel an Hilfen und Unterstützung geschieht im Stillen, nicht im Licht der Öffentlichkeit. Sie haben Ihre großzügige Unterstützung für verschiedene Projekte im Bereich der Bildung in der Erzdiözese Salzburg gegeben, ohne großes Aufheben darum zu machen. Das Wachstum, das damit ermöglicht wird, ist aber groß und merkbar – Sie unterstützen vor allem eine wesentliche Aufgabe der Kirche, nämlich die Förderung des Lehrens und Heiligens.“

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