Der Synodale Prozess geht in die Zielgerade

Die Antworten aus der Befragung werden gerade ausgewertet. Bei der vorsynodalen Versammlung Ende März stimmen 160 Menschen über die Ergebnisse ab.

16.03.2022

SALZBURG (eds) / Von Oktober bis zum 10. Jänner bzw. 10. Februar 2022 hatten Einzelpersonen und Gruppen die Möglichkeit, sich zu am Synodalen Prozess beteiligen und Rückmeldungen zu senden. Jetzt wertet ein Team des Internationale Forschungszentrum die Antworten aus. Bei der vorsynodalen Versammlung stimmen 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Ergebnisse ab, die Erzbischof Franz Lackner dann der Bischofskonferenz übergibt.

Rücklauf

Nachdem nun die Rückmeldefrist abgelaufen ist, konnte das Internationale Forschungszentrum (ifz) den Rücklauf auswerten. Insgesamt werden die KollegInnen im ifz 1636 Dokumente auswerten, wobei die Anzahl derer, die sich beteiligt haben, weitaus höher ist (jedes Gruppenstatement steht für mehrere Einzelpersonen). Zu den bereits genannten Rückmeldungen, kommen noch Eingaben von ca. 900 Kindern, die ein Team der Katholischen Jungschar um Angelika Hechl ausgewertet hat. Weitere Rückmeldungen von ökumenischen Gesprächspartnern sind von Ökumenereferent Matthias Hohla gesammelt und zusammengefasst worden.

Was geschieht mit den Eingaben?

Alle Eingaben münden in den diözesanen Abschlussbericht, den Erzbischof Lackner an die Bischofskonferenz übermitteln wird.
Zunächst werden die bisherigen Ergebnisse in einer ersten Synthese zusammengefasst. Mit der Erstellung dieses Textes hat Erzbischof Lackner ein Redaktionsteam, bestehend aus Birgit Bahtic-Kunrath (ifz), Fabian Kos (ifz), Bischofsvikar Harald Mattel und Simon Weyringer, beauftragt. Es handelt sich um ein ca. 25 Seiten langes Dokument, das nach Fertigstellung auf der Synoden-Webseitezum Download bereit steht. 

Die Vorsynodale Versammlung

Die erarbeitete Zusammenfassung ist die Arbeitsgrundlage für unsere vorsynodale Versammlung, die von Freitag, 25. März, bis Samstag, 26. März 2022, im Bildungshaus St. Virgil Salzburg stattfinden wird. Sie orientiert sich in Ablauf, Arbeitsweise und Organisation an den römischen Bischofssynoden, sodass wir auf teilkirchlicher Ebene im Kleinen mitvollziehen können, was im Oktober 2023 auf weltkirchlicher Ebene in Rom geschehen wird.

Die ca. 160 TeilnehmerInnen der Versammlung wurden so ausgewählt, dass sich ein repräsentativer Querschnitt durch die Erzdiözese ergibt, mit einem besonderen Fokus auf Jugendliche, junge Erwachsene und Minderheiten. Eingeladen sind ausgewählte Diakone, haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, ökumenisch Delegierte, Priester, Ordensleute und Menschen, deren Stimme häufig nicht ausreichend Beachtung finden. Moderiert wird die vorsynodale Versammlung von Sr. Johanna Schulenburg CJ (Kardinal-König-Haus Wien) und Andreas Huber-Eder (Junge Kirche).

Nach der Versammlung geht das Redaktionsteam erneut an die Arbeit und erstellt aus der ersten Zusammenfassung und den Impulsen der vorsynodalen Versammlung das diözesane Abschlussdokument.

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